Die eigene Stimme finden - wenn Frauen aus dem Schatten treten

FRAUEN STEHEN IM SCHATTEN

Wenn Frauen auf die Bühne steigen und sich im Rampenlicht bewegen, stehen sie oftmals im übertragenen Sinn im Schatten. Denn Frauen fällt es schwer, sich selbst mit den eigenen Ansichten und Vorstellungen standfest zum Ausdruck zu bringen. Der Schatten, in dem Frauen zu verschwinden drohen, kann falsche Bescheidenheit, Scham, eine vorgefertigte Meinung darüber, wie Frauen sich auszudrücken haben oder aber ein übergroßer innerer Kritiker sein.

FRAUEN MÜSSEN IHRE STIMME FINDEN

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Buchbesprechung: Wir sind eins: Über den Wahnsinn der Mensch-Nutztierbeziehung

Es braucht unendlich viel Liebe und unglaublich viel Mut, ein Buch zu schreiben, wie es Irmgard Baumgartner getan hat…

 

Tiere haben in der Welt der Menschen keine Stimme. Tiere sind menschlichen Gräueltaten gnadenlos und hilflos ausgeliefert. Tiere, denen wir den traurigen Namen „Nutztiere“ verliehen haben, erleiden tagtäglich unfassbares Leid, weil unser Wirtschaftssystem längst pervertiert ist, zu einer eiskalten, ausbeuterischen und zerstörerischen Maschinerie.

Irmgard Baumgartner gibt Tieren mit ihrem Buch ‚Wir sind eins: Über den Wahnsinn der Mensch-Nutztierbeziehung‘ endlich eine Stimme. Ihre Liebe für die Tiere muss so groß sein, dass sie den unglaublichen Mut aufgebracht hat, auch in die tiefsten Abgründe unserer kranken Zivilisation zu steigen und dorthin zu schauen, wo wir anderen wegschauen. Wegschauen, weil wir es nicht ertragen. Wegschauen, weil wir uns mit unserer eigenen Gleichgültigkeit, unserer eigenen Abartigkeit und unserer eigenen Zerstörungswut konfrontieren müssten.

Durch ihre fein gearbeiteten Recherchen und Beschreibungen dessen, was sie selbst an entsetzlichem Leid von Tieren gesehen und erlebt hat, richtet sie einen Scheinwerfer in unser verdrängtes Schattenreich. Was wir den Tieren dieser Welt antun, tun wir letztendlich uns selbst an, sagt Irmgard Baumgartner bereits mit dem Titel ‚Wir sind eins‘. Nicht nur unsere zutiefst gestörte Beziehung zur Tierwelt und zur Natur macht deutlich, dass sich die Welt längst in einem Zustand des Burnouts befindet, wie Irmgard Baumgartner diagnostiziert, sondern auch die individuelle Ebene zeigt, mit einer rasant ansteigenden Zahl an psychischen Erkrankungen, die Symptome der Erschöpfung.

Heilen kann uns nicht unser Hass, unsere Ablehnung oder Verurteilung derer, die besonders viel Leid zufügen, sondern nur unser Verzeihen, unser Mitgefühl für die Täter und für uns selbst sowie unsere Liebe für die wunderbaren Geschöpfe dieser Erde, ist Irmgard Baumgartners Botschaft an die Welt. Das Buch ist ein Meisterwerk journalistischer Aufdeckungs- und Aufklärungsarbeit und zugleich das spirituelle Buch einer Liebenden.

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Was ist ein gelungenes Leben?

Haben Sie diese Frage schon beantwortet?

Wir alle streben nach einem erfolgreichen bzw. einem gelungenen Leben. Nicht wahr?

 

Keine von uns würde ernsthaft sagen: "Ist mir egal, ob mein Leben erfolgreich ist."

 

Dabei tun wir alle so, als ob ganz klar wäre, was damit gemeint ist.

 

Erfolg.

 

Irgendetwas zwischen nicht auf der Parkbank landen, aber auch nicht mit einer Erschöpfungsdepression in der Klinik. Stimmt's?

 

Besonders präzise ist dieses Das-eine-nicht-das-andere-aber-auch-nicht nicht gerade. Stimmt auch, oder?

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Zweite Lebenshälfte - treffen Sie die Entscheidung, ...

... nicht mit herunter gezogenen Mundwinkeln zu gehen

Ich lebe in einer Kleinstadt mit vielen älteren Menschen. Als Frau in der Lebensmitte versuche ich mich zu orientieren und vorzubereiten auf die reiferen Jahre, die bald vor mir liegen. Ich gehöre schon eine Weile nicht mehr zur Jugend und noch eine Weile nicht wirklich zum Alter.

 

Als ich vor ein paar Tagen auf dem Fahrrad durch die Fußgängerzone fuhr und die Kleinstädter und Kleinstädterinnen höheren Alters um mich herum wahrnahm, stach mir eines ins Auge...

 

... herunter gezogene Mundwinkel.

 

In Sekundenschnelle traf ich eine Entscheidung. Ab jetzt würde ich auf meine Mundwinkel achten. Bitte treffen Sie die Entscheidung mit mir! Ich denke, nur dann kann eine erfüllte zweite Lebenshälfte gelingen. Es braucht unsere bewusste Entscheidung. Andernfalls laufen unsere Mundwinkel Gefahr, mit jedem Jahr weiter in den Keller zu rutschen. 

 

In der ersten Lebenshälfte kommen wir damit davon, uns nicht zu entscheiden, für unser Glück. In der zweiten Lebenshälfte kommen wir damit nicht durch. Unsere Mundwinkel werden es uns mit aller Härte widerspiegeln.

... nicht in vorgestapfte Pfade zu treten

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NEMM-Schreiben©: Einstimmung auf die heilsamen Vier / Übung

Sie können die folgende Übung am Morgen als Einstimmung auf einen neuen Tag einsetzen oder in Bezug auf ein konkretes Thema / Problem, das Sie beschäftigt.

  1. Nehmen Sie ein Schreibbuch, ein Heft oder einen Notizblock.
  2. Schreiben Sie auf vier aufeinander folgenden leeren Seiten jeweils in die obere Ecke eine der vier inneren Grundhaltungen des NEMM-Schreibens© - Neugier, Ehrlichkeit, Mut und Mitgefühl. Wählen sie dafür jeweils eine Farbe, die für Sie zur jeweiligen Grundhaltung passt.
  3. Schreiben Sie Ihre unzensierten Gedanken und Gefühle auf die leeren Seiten. Versuchen Sie sich dabei je Seite in die jeweilige Grundhaltung zu versetzen. Um das zu erreichen, beginnen Sie den ersten Satz der Seite wie folgt:
  • Neugier: Ich bin neugierig, ... / Es interessiert mich sehr, ...
  • Ehrlichkeit: Ehrlich gesagt, ... / Ich muss mir eingestehen, dass...
  • Mut: Mutig werde ich... / Ich werde den Mut aufbringen, ...
  • Mitgefühl: Ich verzeihe mir / Ich verstehe, dass ich... / Ich verzeihe (Name einer Person).../ Ich verstehe, dass (Name einer Person)...

Wenn Sie spüren, dass Sie die innere Grundhaltung verlieren, beginnen Sie den nächsten Satz wieder mit der einleitenden Formulierung. Alle vier Grundhaltungen können sich auf die eigene Person beziehen, auf ein spezifisches Thema, das Sie beschäftigt oder auf das Leben im Allgemeinen.

 

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Über gedankliches Wiederkäuen

Frauen grübeln, Männer lenken sich ab

Der Fachbegriff für gedankliches Wiederkäuen ist Ruminieren bzw. Rumination und entspricht dem umgangssprachlichen Grübeln. Es hat sich gezeigt, dass besonders Frauen häufig grübeln und sich in ungesunden Gedankenkarussellen verlieren. Man weiß nämlich, dass Ruminieren im Zusammenhang mit Depression steht. Also grübelnde Menschen haben mehr depressive Symptome als nicht grübelnde Menschen. Zudem gibt es wie so häufig einen Geschlechterunterschied. Während sich Männer bei gedrückter Stimmung ablenken, fallen Frauen eher ins Ruminieren. Fragt sich, ob die männliche Strategie auch längerfristig die bessere ist, aber immerhin scheint sie erst einmal die "gesündere" zu sein.

Die Farbe und der Inhalt macht den Unterschied

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Gesundheitliche Selbstverantwortung

Was ist gesundheitliche Selbstverantwortung?

Selbstverantwortung meint laut Duden, die Verantwortung für das eigene Handeln. Verantwortung lässt sich vereinfacht als Rede-und-Antwort-Stehen bezeichnen, was so viel heißt, wie die Folgen oder Konsequenzen für etwas tragen, haften, für etwas gerade stehen oder etwas ausbaden usw.

 

Was heißt das in Bezug auf unsere Gesundheit? Was meint gesundheitliche Selbstverantwortung?

 

Genau das, was unter Selbstverantwortung zu verstehen ist. Wir sind zum größten Teil für unsere Gesundheit selbst verantwortlich. Das heißt, wenn unser Gesundheitsverhalten (= ein Verhalten, eine Handlung oder eine Gewohnheit, die mit der Erhaltung, der Wiederherstellung oder mit der Verbesserung von Gesundheit im Zusammenhang steht; Ziegelmann 2002) katastrophal ausfällt, müssen wir mit katastrophalen Folgen für unsere Gesundheit rechnen und diese am eigenen Leib spüren. Hier ist nun nicht der übertragene Sinn gemeint, sondern der wahrste Sinn des Wortes - am eigenen Körper. 

 

Obwohl wir heute mehr denn je über Wissen und Informationen rund um den Erhalt von Gesundheit verfügen, wird die gesundheitliche Selbstverantwortung oft eher stiefmütterlich übernommen. Verantwortung im Beruf nehmen wir hingegen sehr ernst und meist auch die Verantwortung gegenüber Kindern und Familie. Für unsere Gesundheit wollen wir hingegen nicht immer gerade stehen, sondern schieben Verantwortung an Arzt und Pharmaindustrie. Die werden es schon richten?!

Verantwortlich für körperliche und /oder seelische Gesundheit?

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Vegan #Tag 28: It is possible

Vegan ist kein Verzicht, vegan ist Gewinn...

Der 28. Tag meiner Ernährungsumstellung zu vegan fühlt sich großartig an. Ich hatte in den letzten Wochen niemals das Gefühl auf besonders gute Nahrungsmittel zu verzichten. Im Gegenteil, wer das mit der veganen Ernährung vernünftig betreibt, wird sich zwangsläufig bewusster ernähren als zuvor. Das heißt ich hatte in den letzten Wochen zahlreiche gesunde und wohlschmeckende Nahrungsmittel mehr auf dem Teller. Da ich zuvor schon relativ auf Fleisch und Wurst verzichtet hatte, ist der komplette Ausschluss dieser Produkte kein so großes Problem für mich. Und je länger ich das nicht mehr esse, umso mehr vergeht meine Lust darauf. Ich sehe jetzt viel eher das tote Tier als den leckeren Gaumenschmaus. Das Einzige, was mich manchmal verlockend anlacht ist Schokolade, aber da gibt es ja köstliche Alternativen. Die sollte man immer für alle Fälle im Haus haben ;)

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Kleine Marta

Die Ziege ohne Namen
Kleine Marta

Ich möchte dir einen Namen geben

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Vegan #Tag 9: Leichtigkeit des Seins

Kann das sein?

Kann das sein, dass es mir schon nach 9 Tagen Ernährungsumstellung so viel besser geht? Vielleicht ist es ein vorübergehender Placebo-Effekt und hat rein gar nichts mit Veganismus an sich zu tun, versuche ich mir einzureden. "Schauen wir mal, wie es dir in drei Wochen geht!", sagt mein innerer Zensor gehässig. Trotzdem: ich fühle mich leicht und erleichtert, als würde ich endlich das tun, was schon immer körperlich und seelisch richtig und stimmig für mich gewesen wäre...

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Vegan #Tag 3: Paniertes Schnitzel und Magengrummeln

Meine Intuition sagt mir

Meine Intuition sagt mir, dass das sehr gesund ist, was ich da mache. Der dritte Tag ohne jedes tierische Protein fühlt sich jedoch anders an, als mir meine Intuition das eingibt. Ich fühle mich schlapp, was genauso gut am trüben Wetter liegen kann und daran, dass Helmut Kohl heute seine letzte Ruhestätte in Speyer gefunden hat und sich die regnerische Stadt in eine Art Trauermantel hüllt.

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Vegan #Tag 1: Tränen und Scham

Meine Entscheidung fällt auf den heutigen Tag

Heute, auf den 29. Juni 2017 fällt meine Entscheidung, mich von jetzt an vegan zu ernähren. Aus Mitgefühl für die traurigen Kühe, die unsere Milch produzieren, habe ich seit einiger Zeit Milchprodukte stark reduziert und habe mich ebenfalls aus Mitgefühl für Schlachttiere weitestgehend vegetarisch ernährt. Doch ausschlaggebend für die letztendliche Entscheidung ist ein Buch...

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Die wichtigsten Fragen

Kinder der sechsten und siebten Klassen beantworten sie wie folgt...

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In der Natur zuhause

Nach Hause kommen

Ich befürchte, es klingt abgedroschen: Ich liebe die Natur. Für mich gibt es keinen schöneren Ort und am liebsten verbrächte ich den größten Teil meines Lebens zwischen Bäumen, Wiesen, Flüssen und Seen. Dort wo kaum jemand hinkommt ist es am allerschönsten. Oder zu einer Zeit, wo die meisten noch schlafen. Natürlich hat jeder ein Recht in der Natur zu sein, trotzdem fühle ich mich am wohlsten, wenn ich alleine bin. Nur ich und meine Hündin. Es fühlt sich an, wie wenn man nach einer anstrengenden Reise nach Hause kommt. Ein herrlich erleichterndes Gefühl.

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NEMM-Schreiben© für Frauen ab der Lebensmitte - wie es dazu kam…

Alles begann mit einem Buch...

Seit über zehn Jahren schreibe ich so gut wie jeden Tag. Ein Tag ohne meine morgendlichen Schreibübungen fühlt sich unklar an. Angefangen hat alles mit einem Buch, das ich vor über 15 Jahren von einer Freundin geschenkt bekam. Damals war ich eine junge Schauspielerin, auf der Suche nach kreativen Abenteuern und nach kreativer Selbstverwirklichung. Das Buch heißt ‚Der Weg des Künstlers‘ von Julia Cameron. Es gehört heute noch zu meinen Lieblingsbüchern. Die Autorin entwickelt darin das Prinzip der Morgenseiten. Sie empfiehlt, jeden Morgen über drei Seiten hinweg die eigenen Gedanken und Gefühle auf Papier zu bringen, auf dem Weg zu einem kreativeren Leben. Über all die Jahre bin ich diesem Prinzip treu geblieben und mehr als 10 Jahre später – inzwischen hatte ich Psychologie studiert und einen Master erworben – stoße ich in der wissenschaftlichen Literatur auf ein ähnliches Prinzip - das expressive Schreiben oder emotionale Schreiben (engl. expressive writing, emotional writing, written disclosure, disclosive writing).

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Mitgefühl

Alles andere als mitfühlend

In einem meiner älteren Blog-Beiträge habe ich bereits über das Thema 'Mitgefühl' (compassion) berichtet. Mitgefühl bezieht sich nicht nur auf andere Menschen, sondern ebenso auf das eigene Selbst. Man spricht dann von Selbst-Mitgefühl (self-compassion). Die meisten Menschen führen innere Dialoge, die den Kommandos eines größenwahnsinnigen Diktators gleichkommen bzw. denen des schlimmsten und gnadenlosesten Kritikers. Sie sind alles andere als mitfühlend mit sich selbst, sondern ziehen ständig mit sich ins Gericht.

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Mut

In vielerei Hinsicht mutig

In vielerlei Hinsicht sind die meisten Menschen sehr mutig. Sie unternehmen recht gefährliche Dinge und das muss nicht einmal immer die Extremsportart sein. Allein die Tatsache, wie viele Menschen sich täglich ohne Angst mit Höchstgeschwindigkeiten auf Autobahnen begeben, erstaunt mich immer wieder, da ich eine ängstliche Autofahrerin bin.

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Psychische Gesundheit

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Ehrlichkeit

Ehrlichkeit
Frauengesundheit

Mal ehrlich...

Mal ehrlich, sind wir immer ehrlich, zumindest zu uns selbst? Sicher nicht, denn niemand von uns schaut gerne seine Schattenseiten an. Dazu müssten wir sie erst einmal identifizieren, um sie in einem nächsten Schritt ehrlich und aufrichtig zu betrachten. Doch meistens schlummern sie im Verborgenen und können uns von dort das Leben ganz schön schwermachen und viel Lebensenergie rauben.

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Neugier

Neugier
Frauengesundheit

Neugier, unsere angeborene Triebkraft

Neugier ist der starke Wunsch etwas zu erfahren, zu wissen oder kennenzulernen. Der Mensch, ebenso wie das Tier, kommen mit dieser natürlichen Triebkraft auf die Welt. Neugier kann daher als sicheres Zeichen eines gesunden Organismus angesehen werden. Kleine Kinder wollen unentwegt die Welt entdecken, die sie umgibt und neue Dinge ausprobieren. Genauso tun dies junge Tiere.

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Innere Monster #1

Frau Zweifel und Frau Trüblich

Sie sehen hier Frau Zweifel (links) und Frau Trüblich (rechts). Frau Zweifel ist mein personifizierter Selbstzweifel und Frau Trüblich ist Anja Pawelkes personifiziertes Trübsal. Da wir beide Schauspielerinnen sind, haben wir uns den Spaß gemacht, unsere inneren Monster zum Leben zu erwecken.

Echte Spaßverderberinnen

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Medikalisierung weiblicher Lebensprozesse

Natürliche Prozesse des weiblichen Organismus

Menstruation, Schwangerschaft und Geburt sowie die Wechseljahre sind natürliche Lebensprozesse des weiblichen Organismus. Sie laufen mehr oder weniger störungsfrei ab und brauchen im Grunde keine besondere Aufmerksamkeit. Die Natur sieht weder eine therapeutische noch eine medikamentöse Begleitung dieser körperlichen Vorgänge vor.

Gesellschaftliche Pathologisierung der Frau

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Empowerment anstelle von Anti-Aging

"When you find the courage to change at midlife, a miracle happens."

(Angeles Arrien)

Anti-Aging - ein Marketingbegriff

Der Begriff Anti-Aging, über den Frauen spätestens ab der Lebensmitte als potentielle Kundinnen gewonnen werden sollen, mag bezogen auf körperliche oder geistige Abbauprozesse seine medizinische Berechtigung haben - wer möchte in diesen Bereichen nicht so lange wie möglich leistungsfähig bleiben?! - doch suggeriert der Begriff gleichzeitig, dass Altern grundsätzlich etwas ist, was mit allen Mitteln bekämpft werden muss.

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Zweite Lebenshälfte, eine neue Ära beginnt...

Wir müssen unsere eigene Seele bewohnen, um herauszufinden, wer wir sind und wo wir mit der Innigkeit unseres Herzens die Welt berühren. Niemand anders kann uns das zeigen; die Landkarten, die andere besitzen, sind für uns nutzlos.
 
(Angeles Arrien, frei übersetzt aus dem Englischen)

Loslassen, abstreifen, abwerfen

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weder jung noch alt = Lebensmitte

Frauen ab der Lebensmitte
Frauen ab der Lebensmitte

Die Mitte ist immer dazwischen

Eigentlich gibt es die Lebensmitte gar nicht! Erstens wissen wir alle nicht, wie alt wir einmal werden - also kann sich die Lebensmitte je nach Todeszeitpunkt deutlich nach oben oder nach unten verschieben - und zweitens gibt es die Mitte nur, wenn rechts und links davon auch etwas liegt. Bei der Lebensmitte müsste dann davor das junge Leben und danach das alte Leben liegen. Und das ist ja wohl recht absurd. Ich höre nicht mit 39 Jahren plötzlich auf jung zu sein und bin dann, sagen wir mal ab 50 Jahren plötzlich alt. Und zwischen 39 und 50 Jahren war ich eben in der Lebensmitte. Oder definiert man die Lebensmitte als ein einziges Jahr zwischen Geburt und Todeszeitpunkt? Dann waren Menschen, die jung gestorben sind zum Teil schon mit 15 in der Lebensmitte. Nein, natürlich nicht! Die Lebensmitte ist viel eher ein psychosoziales Konstrukt als ein zeitliches Bestimmungskriterium.

Weder jung noch alt = Lebensmitte

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Frauenkörper im Wandel

Mit dem Körper auf Kriegsfuß

Ist es nicht unglaublich, wie viele Frauen mit ihrem Körper auf Kriegsfuß stehen? Wenn ich mir Bilder von meinem Körper von früher anschaue und mich erinnere, wie ich einst mit ihm auf Kriegsfuß stand, immer bestrebt ihn irgendwie zu optimieren bzw. im Dauerzustand einer Art Unzufriedenheit, bin ich erstaunt, da mein Körper von damals eigentlich gar keinen Grund für so viel harsche Kritik gab!

Das Kriegsbeil in der Lebensmitte begraben

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Zweite Pubertät?!

Wenn Frauen zu dem werden, was sie wirklich sind

Sich selbst herausschälen

Ist es nicht wunderbar, dass uns das Leben eine zweite Chance gibt? Für die Frauen unter uns, die sich zwischen 12 und 18 Jahren noch nicht so ganz zu dem, was sie eigentlich sind, herausgeschält haben, gibt es ab ungefähr 40 Jahren noch einmal die Gelegenheit. Ich gehörte beispielsweise zu den eher angepassten Kindern und nicht wirklich mutigen Teenagern. Jedenfalls hätte ich der Pubertierenden von damals gewünscht, sie hätte sich beim ersten Mal schon etwas stärker selbst hervorgebracht! Aber bekanntlich sind wir Frauen recht selbstkritisch und ich habe ja jetzt eine zweite Gelegenheit...

Mit allen Ecken und Kanten

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Die Lebensmitte

Meine Lebensmitte begann mit 40

Für mich begann die Lebensmitte mit 40 Jahren. Seitdem sind 4 Jahre vergangen. Ich befinde mich also mittendrin in der Lebensmitte. Mit jedem weiteren Jahr stelle ich fest, dass es immer spannender wird und ich die Lebensmitte als die interessanteste Lebensphase meines bisherigen Lebens empfinde.

Der Schritt von 39 zu 40 hat nichts zu bedeuten

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Angst vor Ablehnung

Kennen Sie das nagende Gefühl in der Brust, wenn Ihnen Ablehnung widerfährt? Unter Ablehnung verstehen wir ein "Nein" in Bezug auf unsere Person oder eine Sache, die wir uns wünschen.

Es braucht schon ein gutes Selbstwertgefühl, um sich von realer, vorgestellter oder in Ablehnung transformierter neutraler Rückmeldung nicht herunterziehen zu lassen. Im Folgenden gehe ich auf die drei Formen dieser nagenden "Niederlagen" ein:

Reale Ablehnung

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Über innere Führung oder wie wir Ärgerpackungen vermeiden

Intuition / innere Führung als Weg zu einem erfüllten Leben
Intuition / innere Führung

Intuition täuscht nicht

Ein erfülltes Leben hängt entscheidend davon ab, wie gut oder schlecht wir unsere Intuition entwickelt haben. Davon bin ich überzeugt. Wer über eine gut entwickelte innere Führung verfügt, kann im Leben eigentlich nicht viel falsch machen. Unsere Intuition, Synonym für innere Führung, weiß immer mit Sicherheit, was gut oder nicht gut für uns ist.

Warum das mit der inneren Führung bei den meisten Menschen trotzdem nicht funktioniert, liegt nicht an einer fehlerhaften Intuition, sondern daran, dass wir verlernt haben, auf sie zu hören und ihr zu folgen.

 

Ein Beispiel: Sie lernen jemanden kennen und haben in den ersten paar Minuten ein seltsames Gefühl. Weil Sie ein offener und höflicher Mensch sind oder Sie andere Gründe in den Vordergrund schieben, ignorieren Sie ihr Gefühl und lassen sich auf eine Beziehung (Bekannschaft, Freundschaft, Liebesbeziehung, Arbeitsverhältnis usw.) ein. Und was wird daraus?

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Kennen Sie Frau Zweifel? Oder wie SelbstZweifel mich zum VerZweifeln bringen...

Über meinen personifizierten Selbstzweifel
Frau Zweifel oder mein Selbstzweifel

Mein größter Feind

Frau Zweifel ist mein größter Feind! Kennen Sie sie?! Sie ist eine äusserst unangenehme Zeitgenossin und sie raubt mir noch den letzten Nerv! Ich hoffe, Sie kennen sie und können mir weiterhelfen. Ich möchte sie nämlich loswerden,  für immer und ewig aus meinem Leben verbannen oder einfach auf den Mond schießen. Vielleicht wollen Sie sie haben? Oder haben Sie etwa auch schon eine?!

Eine echte Schlange

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Was ist NEMM?

NEMM als besonderer Ansatz des Expressiven Schreibens
NEMM-Schreiben(c)

NEMM steht für Neugier, Ehrlichkeit, Mut und Mitgefühl und NEMM-Schreiben© ist der von mir entwickelte Ansatz des Expressiven Schreibens, bei dem es in erster Linie darum geht, sich selbst schreibend zu erforschen und weiterzuentwickeln.

Die meisten Menschen meinen nur, sich selbst gut zu kennen.

Um sich in der Tiefe kennenzulernen braucht es als Grundvoraussetzung Neugier (auf sich selbst). Gleichzeitig ist Ehrlichkeit erforderlich, damit bestimmte Lebenslügen nicht länger aufrecht erhalten werden müssen.

Mut braucht es, denn wer sich schreibend auf Entdeckungsreise ins eigene Selbst begibt, findet dort auch immer Schmerzliches. Wer es entdeckt, annimmt und betrauert wird mit neuer Lebensenergie beschenkt. Das Alte, das Schmerzende beeinträchtigt das Leben nicht länger.

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Körper "unter" Vergleich

Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper steht im Zusammenhang mit verschiedenen körperlichen und psychischen Erkrankungen. Der Mensch strebt danach, sich selbst zu bewerten und sucht dabei den Vergleich mit anderen (Festinger, 1954). Die Frage, warum Menschen den Vergleich mit idealisierten und unrealistischen Körpern aus den Medien suchen, ist empirisch nicht vollständig geklärt. Aktuelle Forschungsergebnisse können aber konsistent die negativen Folgen dieses Vergleichs für Gesundheit und Wohlbefinden nachweisen.

Die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper (body image dissatisfaction (BID)), die nach der Präsentation „idealer Körper“ häufig festzustellen ist, wird mit verschiedenen psychischen und körperlichen Erkrankungen sowie riskantem Gesundheitsverhalten in Zusammenhang gebracht. Sie gilt als signifikanter Prädiktor für Essstörungen bei Frauen und ist außerdem mit Übergewicht, Depression, sozialer Angst und schädlichem Gesundheitsverhalten zur Gewichtsreduktion assoziiert. Extreme Diäten, selbst induziertes Erbrechen, der Missbrauch von Abführmitteln, das Konsumieren von Diätpillen und exzessives Körpertraining sind in diesem Zusammenhang häufige Verhaltensweisen (Bailey & Ricciardelli, 2010).

 

„Dabei beginnt der Weg in die Krankheit immer harmlos mit einem selbstkritischen Blick in den Spiegel.“ (Pudel 1997).

 

Frauen vergleichen ihre Körper in erster Linie in Bezug auf das Gewicht, wobei ein sehr dünner Körper als erstrebenwert gilt (z.B. Dittmar, Halliwell & Stirling, 2009). Männer streben im Allgemeinen das Ideal des muskulösen Körpers an (z.B. Hargreaves & Tiggeman, 2009).

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Mitgefühl für das eigene Selbst ('self-compassion')

Das in fernöstlichen philosophischen Denktraditionen seit Jahrhunderten existierende positive Selbstkonzept ‚Selbst-Mitgefühl’ (‚self compassion’) zeichnet sich in aktuelleren Forschungsbemühungen der westlichen Psychologie als vielversprechendes Konstrukt in Bezug auf psychische Gesundheit und Lebensqualität ab (Neff, Kirkpatrick & Rude, 2007; Neff, 2009; Barnard & Curry, 2011). ‘Selbst-Mitgefühl’ wird als eine emotional positive und empathische Haltung dem eigenen Selbst gegenüber definiert und umfasst gemäß Neff (2003a) drei Komponenten:

(a) Liebenswürdigkeit / Güte gegenüber dem eigenen Selbst (‚self-kindness’) in schmerzvollen Lebenssituationen oder bei Misserfolg, im Gegensatz zu Härte und Selbstkritik. Dies beinhaltet, dass Unvollkommenheit, Fehler und Schwierigkeiten als Teil der menschlichen Existenz anerkannt werden.

 

(b) Geteilte Menschlichkeit (‚common humanity’) als das Erleben, Teil einer größeren und von allen Menschen geteilten menschlichen Erfahrungswelt zu sein. Im Gegensatz zur Erfahrung des Getrenntseins und der Isolation von anderen Menschen.

 

(c) Achtsamkeit (‚mindfulness’) in dem Sinne, dass negative Gefühle und Gedanken wahrgenommen, aber in einer Balance gehalten werden, anstatt sich allzu sehr mit ihnen zu identifizieren.

‘Selbst-Mitgefühl’ hat einige Vorteile gegenüber dem bekannteren Konstrukt des ‚Selbstwerts’ (‚self-esteem’). ‘Selbst-Mitgefühl’ führt ähnlich wie ‚Selbstwert’ zu einem positiven Selbstgefühl und zu einer starken Selbstakzeptanz, basiert aber nicht auf einer Leistungsbewertung und dem Vergleich mit anderen Menschen (Mosewich, Kowalski, Sabiston, Sedgwick & Tracy, 2011). Für das Erleben von ‘Selbst-Mitgefühl’ bedarf es keiner kognitiven Bewertung, die Andere herabsetzt bzw. die dazu führt, dass man sich Anderen überlegen fühlt (Neff, 2007). Das Streben nach einem hohen ‚Selbstwert’ birgt immer das Risiko von Narzissmus in sich (Baumeister & Vohs, 2001; Wasylkiw, MacKinnon & MacLellan, 2012) bzw. negative Affekte und aggressive Handlungen gegenüber Anderen (Neff, 2009; Baumeister, Smart & Boden, 1996). Laut Neff und Kollegen (2009) hat ‚Selbst-Mitgefühl’ ähnliche Vorteile wie ein hoher ‚Selbstwert’, beinhaltet aber weniger Schattenseiten.

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Fräulein Rottenmeier oder mein innerer Zensor

Der innere Zensor / innerer Kritiker ist der Teil in uns, der all unsere kreativen Vorhaben, Ideen und Sehnsüchte kritisch „beäugt“ und wo er nur kann sabotiert. Wie ein strenger Lehrer / eine strenge Lehrerin oder ein strenger Elternteil wirkt er äußerst demotivierend. Er ist Teil unseres Strebens nach Perfektion, denn ihm ist nichts gut genug! Jeder Mensch hat in unterschiedlich starker Ausprägung einen verinnerlichten Zensor.

Laut Julia Cameron (2000) ist es wichtig aufzuhören, diese innere Instanz als die Stimme der Vernunft zu verstehen und stattdessen zu lernen, sie als Blockierer kennenzulernen, die sie in Wirklichkeit ist. Der innere Zensor steht unserer Entwicklung zu einem selbstbestimmten und kreativen Leben, in dem wir unsere Träume verwirklichen im Weg. Erst wer es schafft, dem inneren Zensor seine Macht zu nehmen, nimmt sich selbst mit seinen Wünschen und Bedürfnissen ernst.

Übung 1: Machen Sie von Ihrem inneren Zensor ein Bild. Wenn Sie gerne malen, zeichnen Sie ihn. Geben Sie ihm oder ihr ein Gesicht! Ich selbst sehe zu meiner inneren überkritischen Stimme „Fräulein Rottenmeier“ aus dem Kinderbuch ,Heidi‘. Die strenge Hausdame der Familie Sesemann stört sich stets am wilden, ungezwungenen und freiheitsliebenden Bergkind. Durch das Bild, das Sie dem inneren Zensor geben, verknüpfen Sie ihn mit einer humorvollen Komponente. Dadurch verliert er an Macht. Oder Sie machen Selfies mit Zensorgesichtsausdruck! Ich selbst habe mich hier (s.o.) im "Rottenmeier-Stil" geübt...

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Vorlesetag 2016 oder über das Uncoolsein

Am Vorlesetag 2016 lesen Andreas Nagels und ich in der Stadtbibliothek Speyer für 4 Schulklassen aus Finn. Genauer gesagt lese ich und Andreas macht Musik. Von meinem Sohn habe ich die strenge Anweisung bekommen, auf keinen Fall eine Lesung zu machen, "die so Baby ist". Daher mache ich mir jetzt ernsthaft Gedanken.

Ich finde auch nichts doofer, als wenn Erwachsene Kinder von oben herab "bespassen", sie dabei gar nicht für voll nehmen. Oder wenn 9-jährigen Jungs, die begeistert Harry Potter-Filme schauen, das Kasperle oder ähnlich "Kindisches" vorgesetzt bekommen.

Gar nicht so einfach! Wie nimmt man Kinder ernst und vermittelt ihnen auch was und das mit etwas a priori so "uncoolem" wie Büchern?!

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Minimalismus? Hört sich gut an!

Ich liebe dieses Foto unserer Hündin Bahia. Ich habe es erst heute auf unserem Morgenspaziergang gemacht.  Ich finde es passt hervorragend zum Thema 'Minimalismus', mit dem ich mich seit ein paar Tagen sehr interessiert beschäftige. Die braune Bahia läuft auf hellem Sand und hinterlässt nur ein paar blasse Spuren. Ein wunderschöner Kontrast. Sonst nichts. Einfachheit. Minimalismus.

Minimalismus ist sicher auch ein Grund, warum ich die Bretagne so liebe: Kilometerlange Strände ohne einen einzigen Kiosk, der einen ablenken könnte, von dem, was wirklich zählt - Natur, Freiheit, mit viel Wind, der einem ins Gesicht peitscht, mit von Bahia aufgescheuchten Möwen und als Krönung das kristallklare Wasser und das wundersame Meeresrauschen.

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Die Rheinpfalz berichtet

 

 

 

 

 

 

Meine Aktion 'Schreiben im Café'

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Covergestaltung

Soweit bin ich erst einmal zufrieden, mit dem neuen Cover zu meinem dritten Buch. Das war harte Arbeit ;)

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Schreiben im Café

 

Zuhause Vorbereitung für das Schreiben im Café: mein Notebook mit Aushängeschild, meine Bücher und Visitenkarten, außerdem einen Snack für Bahia.

 

Dann ging es ins Café...

 

Das Café war gut besucht. Ich habe einen Cappuccino und eine Torte bestellt, Bahia zu meinen Füßen platziert (sie hat die ganze Zeit brav geschlafen) und gearbeitet.

 

Erst kam ich mir etwas komisch vor, schließlich kam ich aber gut in den Schreibfluss. Die Leute waren sehr zurückhaltend und haben sich mir kaum genähert.

 

Vielleicht liegt die Schüchternheit an der Kleinstadt? 

 

Nächste Woche geht es wieder zum Schreiben ins Café.

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Ist das Finn?

Heute habe ich den Versuch gemacht, Finn zu malen. Wieviele Jahre habe ich eigentlich nicht mehr gemalt?! Das letzte Mal als Kind? Mit dem Ergebnis bin ich gar nicht so unzufrieden. Ist das Finn? Ja, das könnte er sein - der Held aus Finn im Reich der unruhigen Krieger. Der Ausdruck in seinen Augen sagt mir, dass er es sein könnte...

 

Klappentext:

 

Finn ist neun Jahre alt. Er muss Tabletten nehmen, weil seine Mutter es nicht mitansehen will, dass er für seine Hausaufgaben ganze Nachmittage braucht und in der Schule dauernd Strafarbeiten aufbekommt. Mit den Tabletten läuft alles wie geschmiert - die Hausaufgaben und das Aufpassen in der Schule. Aber Finn verliert den Zugang zu seiner Fantasiewelt. Er schafft es einfach nicht mehr dorthin. Sie interessiert ihn nicht einmal mehr. Das ist eine Katastrophe, für das Reich der unruhigen Krieger! Denn das heilige Gleichgewicht braucht Finn und seine Fantasie...

 

Für unruhige Jungs und auch Mädchen.

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Mit der Schnauze ins Glück

Seit sich jeden Morgen eine nasskalte Schnauze an mein Gesicht drückt und mir den Tag hindurch, auf Schritt und Tritt ein schnüffelnder Vierbeiner folgt, bin ich glücklich. Seit ich den Haushalt, außer mit anderen Zweibeinern, mit einem Hund teile, bin ich glücklich. Immer wieder, immer öfter und immer nachhaltiger. Auf sehr einfache Art.

Zuvor war es ein Kater, der entscheidend zu meinem Glücklichsein beigetragen hat. Als er gestorben ist, fiel die Entscheidung auf den Hund. Hätte ich Freunde und Bekannte gefragt, hätten sie abgeraten. Alle pragmatischen Gründe sprechen gegen das Halten eines Haustiers, insbesondere das eines Hundes. Er macht Arbeit und Dreck und er bleibt nicht allein, lauten die gut gemeinten Ratschläge. Zum Glück habe ich niemanden gefragt.

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Unsichtbare Gewalt

Psychische Gewalt ist kaum fassbar, schon gar nicht nachweisbar und für die Opfer nicht einmal unmittelbar spürbar...

 

Stellen Sie sich vor, Sie begegnen einem Menschen, der bei Ihnen ein unglaubliches Gefühl hervorruft. Dieses Gefühl übersteigt alles, was Sie bisher gekannt haben. Sie fühlen sich selbstbewusster, attraktiver und geistreicher als jemals zuvor. Das nur aufgrund der subtilen Manipulation, der Sie unterliegen. Ja, dieser Mensch hat da seine Möglichkeiten und seine wirksame Masche.

Er packt Sie genau an Ihren Schwachpunkten, arbeitet sich unmerklich, aber zielgerichtet in Ihre Träume und Sehnsüchte. Sie sind ahnungslos. Bald fühlen Sie sich durch seinen Einfluss nahezu unverwundbar. Ihr Zustand ähnelt dem eines Drogenrauschs. Sie vertrauen diesem Menschen innerhalb kürzester Zeit, weil er Ihnen so vertraut vorkommt. Er scheint ein ganz besonderer Mensch zu sein!

Je länger Sie mit ihm zu tun haben, umso verwirrter werden Sie, bis Sie sich in einem Zustand der Unzurechnungsfähigkeit befinden. Durch Ihre Verwirrung und weil dieser Mensch all Ihre Aufmerksamkeit auf sich zieht, geraten Sie zunehmend in Isolierung. Nichts zählt mehr, außer dieser Begegnung.

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