WasDuBist© - wie bist du "gedacht"?!

Was bist du und was willst du sein?

Schaue ich mir das Foto aus meiner Kindheit an, sehe ich die Person, die ich bin und die ich gerne sein möchte. Gleichzeitig kommt es mir ein wenig so vor, als würde ich meine Tochter betrachten und Zärtlichkeit macht sich in mir breit. Ich frage mich, warum ich nicht einfach gleich die geworden bin, die hier zu sehen ist, warum ich so viele Umwege machen musste und mir selbst ganz oft missfiel? Es kommt mir beim Betrachten des Fotos so vor, als ob ich es viel einfacher hätte haben können, hätte ich mir nur mehr vertraut.

Wie warst du oder wie bist du "gedacht"?

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Vom Arbeitsmodus in den Flow-Modus

„Sich-treiben-lassen“ statt „ranklotzen“

Die meisten von uns haben gelernt "ranzuklotzen", um vorzeigbare Ergebnisse zu erreichen. Die wenigsten von uns kennen eine andere Form des Arbeitens, nämlich die, bei der man sich treiben lässt und in tiefere Ebenen des Selbst vordringt. Dort liegen ungeahnte kreative Ansätze und Lösungen verborgen. Unser Schulsystem und unsere Arbeitswelt kennen intuitives Vorgehen kaum, so wie Künstler es kennen. Daher beschränken sich die meisten Menschen darauf, mit diesem eingeschränkten Alltagsselbst zu leben und dringen selten tiefer vor.

Durch Schreiben zum kreativen Flow

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WasDuBist© statt Selbstoptimierung

Viele Erfolgscoachings basieren darauf, dass wir uns „verbiegen“ sollen. Es ist dann die Rede von Imagestrategien, Selbstvermarktung oder Selbstoptimierung. Wir sollen uns adrett anziehen, potentielle Kunden oder Vorgesetzte beständig einlullen, dabei viel lächeln und unsere Körpersprache möglichst ständig im Auge haben. Wir machen uns damit selbst zum Produkt, das wir auf dem Markt der Eitelkeiten gut zu positionieren suchen. Das größte Problem dabei ist, dass wir unseren Wesenskern verraten, nur um anzukommen, zu gefallen und gut rüberzukommen. Im besten Fall werden wir damit wenig Zufriedenheit erlangen. Im schlimmsten Fall werden wir krank. Ich glaube, dass es genau anders herum gehen muss. Ich glaube, dass wir andere Menschen gerade dann berühren und begeistern, wenn wir uns nicht verbiegen, nicht anbiedern und nicht einem vorgefertigten Bild entsprechen. Die wichtigste Herausforderung sehe ich darin, der Mensch zu sein, der wir sind.

 

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Selbstausdruck - Fingerabdruck unserer Seele

 

Warum sollten wir alle unsere kreative Kraft nutzen...?

Weil es nichts gibt, das Menschen so großzügig, so froh, so lebendig, so mutig und mitfühlend werden lässt, so gleichgültig dem Kämpfen gegenüber und der Anhäufung von Gütern und von Geld.

Brenda Ueland

Die Angst sich zu zeigen

Die Angst sich zu zeigen, sitzt bei vielen Frauen tief. Die Angst vor authentischem Selbstausdruck ist riesengroß. Frauen fühlen sich nicht wertvoll genug, um der Welt ihr Selbst zu präsentieren. Daher zeigen sie sich erst gar nicht oder versuchen, sich in Schablonen zu verwandeln, die sie der Welt maskenhaft entgegenhalten. Die Schablone bietet Schutz. Denn entsprechen wir einem Bild, machen wir uns unverletzbar. Der Preis für diese Camouflage ist große Anstrengung und Verrat an der eigenen Seele.

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Die eigene Stimme finden - wenn Frauen aus dem Schatten treten

FRAUEN STEHEN IM SCHATTEN

Wenn Frauen auf die Bühne steigen und sich im Rampenlicht bewegen, stehen sie oftmals im übertragenen Sinn im Schatten. Denn Frauen fällt es schwer, sich selbst mit den eigenen Ansichten und Vorstellungen standfest zum Ausdruck zu bringen. Der Schatten, in dem Frauen zu verschwinden drohen, kann falsche Bescheidenheit, Scham, eine vorgefertigte Meinung darüber, wie Frauen sich auszudrücken haben oder aber ein übergroßer innerer Kritiker sein.

FRAUEN MÜSSEN IHRE STIMME FINDEN

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Über gedankliches Wiederkäuen

Frauen grübeln, Männer lenken sich ab

Der Fachbegriff für gedankliches Wiederkäuen ist Ruminieren bzw. Rumination und entspricht dem umgangssprachlichen Grübeln. Es hat sich gezeigt, dass besonders Frauen häufig grübeln und sich in ungesunden Gedankenkarussellen verlieren. Man weiß nämlich, dass Ruminieren im Zusammenhang mit Depression steht. Also grübelnde Menschen haben mehr depressive Symptome als nicht grübelnde Menschen. Zudem gibt es wie so häufig einen Geschlechterunterschied. Während sich Männer bei gedrückter Stimmung ablenken, fallen Frauen eher ins Ruminieren. Fragt sich, ob die männliche Strategie auch längerfristig die bessere ist, aber immerhin scheint sie erst einmal die "gesündere" zu sein.

Die Farbe und der Inhalt macht den Unterschied

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Gesundheitliche Selbstverantwortung

Was ist gesundheitliche Selbstverantwortung?

Selbstverantwortung meint laut Duden, die Verantwortung für das eigene Handeln. Verantwortung lässt sich vereinfacht als Rede-und-Antwort-Stehen bezeichnen, was so viel heißt, wie die Folgen oder Konsequenzen für etwas tragen, haften, für etwas gerade stehen oder etwas ausbaden usw.

 

Was heißt das in Bezug auf unsere Gesundheit? Was meint gesundheitliche Selbstverantwortung?

 

Genau das, was unter Selbstverantwortung zu verstehen ist. Wir sind zum größten Teil für unsere Gesundheit selbst verantwortlich. Das heißt, wenn unser Gesundheitsverhalten (= ein Verhalten, eine Handlung oder eine Gewohnheit, die mit der Erhaltung, der Wiederherstellung oder mit der Verbesserung von Gesundheit im Zusammenhang steht; Ziegelmann 2002) katastrophal ausfällt, müssen wir mit katastrophalen Folgen für unsere Gesundheit rechnen und diese am eigenen Leib spüren. Hier ist nun nicht der übertragene Sinn gemeint, sondern der wahrste Sinn des Wortes - am eigenen Körper. 

 

Obwohl wir heute mehr denn je über Wissen und Informationen rund um den Erhalt von Gesundheit verfügen, wird die gesundheitliche Selbstverantwortung oft eher stiefmütterlich übernommen. Verantwortung im Beruf nehmen wir hingegen sehr ernst und meist auch die Verantwortung gegenüber Kindern und Familie. Für unsere Gesundheit wollen wir hingegen nicht immer gerade stehen, sondern schieben Verantwortung an Arzt und Pharmaindustrie. Die werden es schon richten?!

Verantwortlich für körperliche und /oder seelische Gesundheit?

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Die wichtigsten Fragen

Kinder der sechsten und siebten Klassen beantworten sie wie folgt...

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In der Natur zuhause

Nach Hause kommen

Ich befürchte, es klingt abgedroschen: Ich liebe die Natur. Für mich gibt es keinen schöneren Ort und am liebsten verbrächte ich den größten Teil meines Lebens zwischen Bäumen, Wiesen, Flüssen und Seen. Dort wo kaum jemand hinkommt ist es am allerschönsten. Oder zu einer Zeit, wo die meisten noch schlafen. Natürlich hat jeder ein Recht in der Natur zu sein, trotzdem fühle ich mich am wohlsten, wenn ich alleine bin. Nur ich und meine Hündin. Es fühlt sich an, wie wenn man nach einer anstrengenden Reise nach Hause kommt. Ein herrlich erleichterndes Gefühl.

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Innere Monster #1

Frau Zweifel und Frau Trüblich

Sie sehen hier Frau Zweifel (links) und Frau Trüblich (rechts). Frau Zweifel ist mein personifizierter Selbstzweifel und Frau Trüblich ist Anja Pawelkes personifiziertes Trübsal. Da wir beide Schauspielerinnen sind, haben wir uns den Spaß gemacht, unsere inneren Monster zum Leben zu erwecken.

Echte Spaßverderberinnen

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Frauenkörper im Wandel

Mit dem Körper auf Kriegsfuß

Ist es nicht unglaublich, wie viele Frauen mit ihrem Körper auf Kriegsfuß stehen? Wenn ich mir Bilder von meinem Körper von früher anschaue und mich erinnere, wie ich einst mit ihm auf Kriegsfuß stand, immer bestrebt ihn irgendwie zu optimieren bzw. im Dauerzustand einer Art Unzufriedenheit, bin ich erstaunt, da mein Körper von damals eigentlich gar keinen Grund für so viel harsche Kritik gab!

Das Kriegsbeil in der Lebensmitte begraben

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Angst vor Ablehnung

Kennen Sie das nagende Gefühl in der Brust, wenn Ihnen Ablehnung widerfährt? Unter Ablehnung verstehen wir ein "Nein" in Bezug auf unsere Person oder eine Sache, die wir uns wünschen.

Es braucht schon ein gutes Selbstwertgefühl, um sich von realer, vorgestellter oder in Ablehnung transformierter neutraler Rückmeldung nicht herunterziehen zu lassen. Im Folgenden gehe ich auf die drei Formen dieser nagenden "Niederlagen" ein:

Reale Ablehnung

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Über innere Führung oder wie wir Ärgerpackungen vermeiden

Intuition / innere Führung als Weg zu einem erfüllten Leben
Intuition / innere Führung

Intuition täuscht nicht

Ein erfülltes Leben hängt entscheidend davon ab, wie gut oder schlecht wir unsere Intuition entwickelt haben. Davon bin ich überzeugt. Wer über eine gut entwickelte innere Führung verfügt, kann im Leben eigentlich nicht viel falsch machen. Unsere Intuition, Synonym für innere Führung, weiß immer mit Sicherheit, was gut oder nicht gut für uns ist.

Warum das mit der inneren Führung bei den meisten Menschen trotzdem nicht funktioniert, liegt nicht an einer fehlerhaften Intuition, sondern daran, dass wir verlernt haben, auf sie zu hören und ihr zu folgen.

 

Ein Beispiel: Sie lernen jemanden kennen und haben in den ersten paar Minuten ein seltsames Gefühl. Weil Sie ein offener und höflicher Mensch sind oder Sie andere Gründe in den Vordergrund schieben, ignorieren Sie ihr Gefühl und lassen sich auf eine Beziehung (Bekannschaft, Freundschaft, Liebesbeziehung, Arbeitsverhältnis usw.) ein. Und was wird daraus?

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Kennen Sie Frau Zweifel? Oder wie SelbstZweifel mich zum VerZweifeln bringen...

Über meinen personifizierten Selbstzweifel
Frau Zweifel oder mein Selbstzweifel

Mein größter Feind

Frau Zweifel ist mein größter Feind! Kennen Sie sie?! Sie ist eine äusserst unangenehme Zeitgenossin und sie raubt mir noch den letzten Nerv! Ich hoffe, Sie kennen sie und können mir weiterhelfen. Ich möchte sie nämlich loswerden,  für immer und ewig aus meinem Leben verbannen oder einfach auf den Mond schießen. Vielleicht wollen Sie sie haben? Oder haben Sie etwa auch schon eine?!

Eine echte Schlange

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Körper "unter" Vergleich

Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper steht im Zusammenhang mit verschiedenen körperlichen und psychischen Erkrankungen. Der Mensch strebt danach, sich selbst zu bewerten und sucht dabei den Vergleich mit anderen (Festinger, 1954). Die Frage, warum Menschen den Vergleich mit idealisierten und unrealistischen Körpern aus den Medien suchen, ist empirisch nicht vollständig geklärt. Aktuelle Forschungsergebnisse können aber konsistent die negativen Folgen dieses Vergleichs für Gesundheit und Wohlbefinden nachweisen.

Die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper (body image dissatisfaction (BID)), die nach der Präsentation „idealer Körper“ häufig festzustellen ist, wird mit verschiedenen psychischen und körperlichen Erkrankungen sowie riskantem Gesundheitsverhalten in Zusammenhang gebracht. Sie gilt als signifikanter Prädiktor für Essstörungen bei Frauen und ist außerdem mit Übergewicht, Depression, sozialer Angst und schädlichem Gesundheitsverhalten zur Gewichtsreduktion assoziiert. Extreme Diäten, selbst induziertes Erbrechen, der Missbrauch von Abführmitteln, das Konsumieren von Diätpillen und exzessives Körpertraining sind in diesem Zusammenhang häufige Verhaltensweisen (Bailey & Ricciardelli, 2010).

 

„Dabei beginnt der Weg in die Krankheit immer harmlos mit einem selbstkritischen Blick in den Spiegel.“ (Pudel 1997).

 

Frauen vergleichen ihre Körper in erster Linie in Bezug auf das Gewicht, wobei ein sehr dünner Körper als erstrebenwert gilt (z.B. Dittmar, Halliwell & Stirling, 2009). Männer streben im Allgemeinen das Ideal des muskulösen Körpers an (z.B. Hargreaves & Tiggeman, 2009).

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Mitgefühl für das eigene Selbst ('self-compassion')

Das in fernöstlichen philosophischen Denktraditionen seit Jahrhunderten existierende positive Selbstkonzept ‚Selbst-Mitgefühl’ (‚self compassion’) zeichnet sich in aktuelleren Forschungsbemühungen der westlichen Psychologie als vielversprechendes Konstrukt in Bezug auf psychische Gesundheit und Lebensqualität ab (Neff, Kirkpatrick & Rude, 2007; Neff, 2009; Barnard & Curry, 2011). ‘Selbst-Mitgefühl’ wird als eine emotional positive und empathische Haltung dem eigenen Selbst gegenüber definiert und umfasst gemäß Neff (2003a) drei Komponenten:

(a) Liebenswürdigkeit / Güte gegenüber dem eigenen Selbst (‚self-kindness’) in schmerzvollen Lebenssituationen oder bei Misserfolg, im Gegensatz zu Härte und Selbstkritik. Dies beinhaltet, dass Unvollkommenheit, Fehler und Schwierigkeiten als Teil der menschlichen Existenz anerkannt werden.

 

(b) Geteilte Menschlichkeit (‚common humanity’) als das Erleben, Teil einer größeren und von allen Menschen geteilten menschlichen Erfahrungswelt zu sein. Im Gegensatz zur Erfahrung des Getrenntseins und der Isolation von anderen Menschen.

 

(c) Achtsamkeit (‚mindfulness’) in dem Sinne, dass negative Gefühle und Gedanken wahrgenommen, aber in einer Balance gehalten werden, anstatt sich allzu sehr mit ihnen zu identifizieren.

‘Selbst-Mitgefühl’ hat einige Vorteile gegenüber dem bekannteren Konstrukt des ‚Selbstwerts’ (‚self-esteem’). ‘Selbst-Mitgefühl’ führt ähnlich wie ‚Selbstwert’ zu einem positiven Selbstgefühl und zu einer starken Selbstakzeptanz, basiert aber nicht auf einer Leistungsbewertung und dem Vergleich mit anderen Menschen (Mosewich, Kowalski, Sabiston, Sedgwick & Tracy, 2011). Für das Erleben von ‘Selbst-Mitgefühl’ bedarf es keiner kognitiven Bewertung, die Andere herabsetzt bzw. die dazu führt, dass man sich Anderen überlegen fühlt (Neff, 2007). Das Streben nach einem hohen ‚Selbstwert’ birgt immer das Risiko von Narzissmus in sich (Baumeister & Vohs, 2001; Wasylkiw, MacKinnon & MacLellan, 2012) bzw. negative Affekte und aggressive Handlungen gegenüber Anderen (Neff, 2009; Baumeister, Smart & Boden, 1996). Laut Neff und Kollegen (2009) hat ‚Selbst-Mitgefühl’ ähnliche Vorteile wie ein hoher ‚Selbstwert’, beinhaltet aber weniger Schattenseiten.

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Fräulein Rottenmeier oder mein innerer Zensor

Der innere Zensor / innerer Kritiker ist der Teil in uns, der all unsere kreativen Vorhaben, Ideen und Sehnsüchte kritisch „beäugt“ und wo er nur kann sabotiert. Wie ein strenger Lehrer / eine strenge Lehrerin oder ein strenger Elternteil wirkt er äußerst demotivierend. Er ist Teil unseres Strebens nach Perfektion, denn ihm ist nichts gut genug! Jeder Mensch hat in unterschiedlich starker Ausprägung einen verinnerlichten Zensor.

Laut Julia Cameron (2000) ist es wichtig aufzuhören, diese innere Instanz als die Stimme der Vernunft zu verstehen und stattdessen zu lernen, sie als Blockierer kennenzulernen, die sie in Wirklichkeit ist. Der innere Zensor steht unserer Entwicklung zu einem selbstbestimmten und kreativen Leben, in dem wir unsere Träume verwirklichen im Weg. Erst wer es schafft, dem inneren Zensor seine Macht zu nehmen, nimmt sich selbst mit seinen Wünschen und Bedürfnissen ernst.

Übung 1: Machen Sie von Ihrem inneren Zensor ein Bild. Wenn Sie gerne malen, zeichnen Sie ihn. Geben Sie ihm oder ihr ein Gesicht! Ich selbst sehe zu meiner inneren überkritischen Stimme „Fräulein Rottenmeier“ aus dem Kinderbuch ,Heidi‘. Die strenge Hausdame der Familie Sesemann stört sich stets am wilden, ungezwungenen und freiheitsliebenden Bergkind. Durch das Bild, das Sie dem inneren Zensor geben, verknüpfen Sie ihn mit einer humorvollen Komponente. Dadurch verliert er an Macht. Oder Sie machen Selfies mit Zensorgesichtsausdruck! Ich selbst habe mich hier (s.o.) im "Rottenmeier-Stil" geübt...

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Vorlesetag 2016 oder über das Uncoolsein

Am Vorlesetag 2016 lesen Andreas Nagels und ich in der Stadtbibliothek Speyer für 4 Schulklassen aus Finn. Genauer gesagt lese ich und Andreas macht Musik. Von meinem Sohn habe ich die strenge Anweisung bekommen, auf keinen Fall eine Lesung zu machen, "die so Baby ist". Daher mache ich mir jetzt ernsthaft Gedanken.

Ich finde auch nichts doofer, als wenn Erwachsene Kinder von oben herab "bespassen", sie dabei gar nicht für voll nehmen. Oder wenn 9-jährigen Jungs, die begeistert Harry Potter-Filme schauen, das Kasperle oder ähnlich "Kindisches" vorgesetzt bekommen.

Gar nicht so einfach! Wie nimmt man Kinder ernst und vermittelt ihnen auch was und das mit etwas a priori so "uncoolem" wie Büchern?!

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Die Rheinpfalz berichtet

 

 

 

 

 

 

Meine Aktion 'Schreiben im Café'

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Covergestaltung

Soweit bin ich erst einmal zufrieden, mit dem neuen Cover zu meinem dritten Buch. Das war harte Arbeit ;)

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Schreiben im Café

 

Zuhause Vorbereitung für das Schreiben im Café: mein Notebook mit Aushängeschild, meine Bücher und Visitenkarten, außerdem einen Snack für Bahia.

 

Dann ging es ins Café...

 

Das Café war gut besucht. Ich habe einen Cappuccino und eine Torte bestellt, Bahia zu meinen Füßen platziert (sie hat die ganze Zeit brav geschlafen) und gearbeitet.

 

Erst kam ich mir etwas komisch vor, schließlich kam ich aber gut in den Schreibfluss. Die Leute waren sehr zurückhaltend und haben sich mir kaum genähert.

 

Vielleicht liegt die Schüchternheit an der Kleinstadt? 

 

Nächste Woche geht es wieder zum Schreiben ins Café.

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Ist das Finn?

Heute habe ich den Versuch gemacht, Finn zu malen. Wieviele Jahre habe ich eigentlich nicht mehr gemalt?! Das letzte Mal als Kind? Mit dem Ergebnis bin ich gar nicht so unzufrieden. Ist das Finn? Ja, das könnte er sein - der Held aus Finn im Reich der unruhigen Krieger. Der Ausdruck in seinen Augen sagt mir, dass er es sein könnte...

 

Klappentext:

 

Finn ist neun Jahre alt. Er muss Tabletten nehmen, weil seine Mutter es nicht mitansehen will, dass er für seine Hausaufgaben ganze Nachmittage braucht und in der Schule dauernd Strafarbeiten aufbekommt. Mit den Tabletten läuft alles wie geschmiert - die Hausaufgaben und das Aufpassen in der Schule. Aber Finn verliert den Zugang zu seiner Fantasiewelt. Er schafft es einfach nicht mehr dorthin. Sie interessiert ihn nicht einmal mehr. Das ist eine Katastrophe, für das Reich der unruhigen Krieger! Denn das heilige Gleichgewicht braucht Finn und seine Fantasie...

 

Für unruhige Jungs und auch Mädchen.

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Mit der Schnauze ins Glück

Seit sich jeden Morgen eine nasskalte Schnauze an mein Gesicht drückt und mir den Tag hindurch, auf Schritt und Tritt ein schnüffelnder Vierbeiner folgt, bin ich glücklich. Seit ich den Haushalt, außer mit anderen Zweibeinern, mit einem Hund teile, bin ich glücklich. Immer wieder, immer öfter und immer nachhaltiger. Auf sehr einfache Art.

Zuvor war es ein Kater, der entscheidend zu meinem Glücklichsein beigetragen hat. Als er gestorben ist, fiel die Entscheidung auf den Hund. Hätte ich Freunde und Bekannte gefragt, hätten sie abgeraten. Alle pragmatischen Gründe sprechen gegen das Halten eines Haustiers, insbesondere das eines Hundes. Er macht Arbeit und Dreck und er bleibt nicht allein, lauten die gut gemeinten Ratschläge. Zum Glück habe ich niemanden gefragt.

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Unsichtbare Gewalt

Psychische Gewalt ist kaum fassbar, schon gar nicht nachweisbar und für die Opfer nicht einmal unmittelbar spürbar...

 

Stellen Sie sich vor, Sie begegnen einem Menschen, der bei Ihnen ein unglaubliches Gefühl hervorruft. Dieses Gefühl übersteigt alles, was Sie bisher gekannt haben. Sie fühlen sich selbstbewusster, attraktiver und geistreicher als jemals zuvor. Das nur aufgrund der subtilen Manipulation, der Sie unterliegen. Ja, dieser Mensch hat da seine Möglichkeiten und seine wirksame Masche.

Er packt Sie genau an Ihren Schwachpunkten, arbeitet sich unmerklich, aber zielgerichtet in Ihre Träume und Sehnsüchte. Sie sind ahnungslos. Bald fühlen Sie sich durch seinen Einfluss nahezu unverwundbar. Ihr Zustand ähnelt dem eines Drogenrauschs. Sie vertrauen diesem Menschen innerhalb kürzester Zeit, weil er Ihnen so vertraut vorkommt. Er scheint ein ganz besonderer Mensch zu sein!

Je länger Sie mit ihm zu tun haben, umso verwirrter werden Sie, bis Sie sich in einem Zustand der Unzurechnungsfähigkeit befinden. Durch Ihre Verwirrung und weil dieser Mensch all Ihre Aufmerksamkeit auf sich zieht, geraten Sie zunehmend in Isolierung. Nichts zählt mehr, außer dieser Begegnung.

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Jule Jawhari

Bachelor of Arts (Theater)

Master of Science (Psychologie)