Vegan #Tag 28: It is possible

Vegan ist kein Verzicht, vegan ist Gewinn...

Der 28. Tag meiner Ernährungsumstellung zu vegan fühlt sich großartig an. Ich hatte in den letzten Wochen niemals das Gefühl auf besonders gute Nahrungsmittel zu verzichten. Im Gegenteil, wer das mit der veganen Ernährung vernünftig betreibt, wird sich zwangsläufig bewusster ernähren als zuvor. Das heißt ich hatte in den letzten Wochen zahlreiche gesunde und wohlschmeckende Nahrungsmittel mehr auf dem Teller. Da ich zuvor schon relativ auf Fleisch und Wurst verzichtet hatte, ist der komplette Ausschluss dieser Produkte kein so großes Problem für mich. Und je länger ich das nicht mehr esse, umso mehr vergeht meine Lust darauf. Ich sehe jetzt viel eher das tote Tier als den leckeren Gaumenschmaus. Das Einzige, was mich manchmal verlockend anlacht ist Schokolade, aber da gibt es ja köstliche Alternativen. Die sollte man immer für alle Fälle im Haus haben ;)

Vegan hat ein paar angenehme Nebenwirkungen

Wer Gewicht verlieren muss oder möchte, hat es bei vegan leicht. Bei mir ist das eine Nebenwirkung, die nicht überhandnehmen soll, da ich schon zuvor schlank genug war. Es ist aber einfach so: Man isst bei vegan mehr und verliert gleichzeitig an Gewicht. Und wirklich - Erdnussbutter, alle anderen Nusssorten und Olivenöl stehen bei mir hoch im Kurs! 

Eine weitere interessante Nebenwirkung ist, dass ich keinen Heißhunger mehr auf Süßigkeiten habe. Als Mischköstlerin hatte ich das täglich. Vielleicht lässt sich das dadurch erklären, dass pflanzliche Ernährung den Blutzuckerspiegel nicht so in Höhen und Tiefen stürzt.

Des Weiteren fühle ich mich körperlich fitter und ich schlafe unheimlich gut.

Ich erlaube mir Ausnahmen

Ich glaube es ist gut, wenn man sich Ausnahmen erlaubt, sofern man der Typ ist, der eher streng mit sich umgeht. Dann wird das Ganze nicht zwanghaft. Ist man allerdings vom Typ her undiszipliniert, kann das wahrscheinlich zum Scheitern der Ernährungsumstellung führen. Ich habe mir in den 28 Tagen erlaubt ein Ei zu essen und in unserem Bretagne-Urlaub habe ich ein wenig Fisch probiert. Für meine Psyche, die zu Strenge und Überdisziplin neigt war das ganz gut. Danach hatte ich sogar weniger Lust es zu wiederholen. 

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