Vegan #Tag 3: Paniertes Schnitzel und Magengrummeln

Meine Intuition sagt mir

Meine Intuition sagt mir, dass das sehr gesund ist, was ich da mache. Der dritte Tag ohne jedes tierische Protein fühlt sich jedoch anders an, als mir meine Intuition das eingibt. Ich fühle mich schlapp, was genauso gut am trüben Wetter liegen kann und daran, dass Helmut Kohl heute seine letzte Ruhestätte in Speyer gefunden hat und sich die regnerische Stadt in eine Art Trauermantel hüllt.

Mein Magen grummelt

Mein Magen grummelt fast rund um die Uhr. Ich habe also die ganze Zeit leichten Hunger, obwohl ich viel mehr esse als sonst. Allerdings hatte ich beim Aufstehen lange Zeit gar keinen Hunger und hatte einen wunderbar tiefen Schlaf in der Nacht. Das kann natürlich wieder am Wetter liegen, in diesem Fall aber nicht an Helmut Kohl.

Paniertes Schnitzel in der Badewanne

In der Badewanne habe ich mich erwischt, wie ich an ein paniertes Schnitzel gedacht habe und dann lief mir auch noch das Wasser im Mund zusammen! Was sofort geholfen hat: ich denke an die traurigen Augen von den Schweinen in Massentierhaltungen, die mich sowieso nicht mehr loslassen.

Ein wenig einsam ist es schon

Ein wenig einsam ist es schon, sich auf den veganen Lifestyle-Weg zu begeben. Das direkte Umfeld ist immerhin kritisch und man spürt, man sollte Entzugserscheinungen / Nebenwirkungen besser mit sich selbst ausmachen. Was hilft: vegane Seiten googeln und von mega-sportlichen, fröhlichen und vor Gesundheit strotzenden Menschen über ihre Erfahrungen mit veganer Ernährung lesen. Wenn man sich dann noch eine Talkshow mit geballter Vegan-Gegnerschaft antut, deren Vertreter schlimmer aussehen, als Karikaturen unansehnlichster Mastschweine (echte Schweine finde ich ja super hübsch!), ist man spätestens wieder hochmotiviert.

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