Minimalismus, die dritte... erschreckende Erkenntnis

Heute habe ich mir wieder eine Schublade vorgenommen und darin ausgemistet, entleert, entsorgt und entrümpelt. Was mich dabei schockiert hat, ist die Tatsache, dass ich so viele Stifte - Bleistifte, Kugelschreiber, Buntstifte, Filzstifte, Marker, Folienstifte - besitze, um damit mindestens in den nächsten 50 Jahren täglich mehrere Seiten zu füllen.

Ich vermute, dass ich nicht lange genug leben werde (auch wenn ich alt werde), um sie alle aufzubrauchen. Ich muss mir also (eigentlich) mein Leben lang kein Schreibwerkzeug mehr zulegen! Und ich habe nicht einmal die zahlreichen Schreibutensilien meiner Kinder für die Schule mithinein gerechnet, die auch noch zum Besitz an Schreibzeug meiner Familie zählen!

Ich werde jetzt mal noch etwas tiefer in mich gehen und mich fragen, was genau mich daran so schockiert. Und dann muss ich überlegen, was ich mit den ganzen Stiften anstelle...

Kommentare: 2
  • #2

    Julia Jawhari (Montag, 26 September 2016 17:43)

    Hallo Frau Winck,
    herzlichen Dank für die "Eröffnung" der Kommentarfunktion meines Blogs! Ich denke auch, dass man aus einem Gefühl von Mangel heraus so viele Dinge anhäuft... nur hilft das ja gar nicht gegen den inneren Mangel!
    Ich mache seit ein paar Monaten eine Konsumdiät und erlebe es als extrem befreiend z.B. durch die Stadt zu bummeln in dem Wissen, dass ich mir nichts kaufen werde! Plötzlich erlebt man innere Fülle!

    Herzliche Grüße Julia Jawhari

  • #1

    Claudia Regina Winck (Samstag, 24 September 2016 22:31)

    Das kann ich nachvollziehen - mir geht es nämlich genauso